Freitag, 31. August 2012

Heute...

      sollte ich glücklich sein, an diesem "Ehrentag" für mich....

doch alles, was ich fühle ist Leere und unendlich tiefe Traurigkeit...    


Wolkentänzerin

Donnerstag, 30. August 2012

Wieder ein Jahr?!?

Als ich ein Kind war, konnte ich in der Nacht zu meinem Geburtstag nicht schlafen. Ich war viel zu aufgeregt, freute mich tierisch auf all die wunderbaren Geschenke, die ich hoffentlich bekommen würde. Ich malte sie mir in meinen Gedanken aus; freute mich auf meine Freunde, die mich besuchen kommen würden. Freute mich auf den Kuchen und all die anderen Leckereien. Ja, es gab wirklich viel, auf das ich mich als Kind an meinem Geburtstag freute.

Und heute? Heute sieht alles anders aus.
Schlaflos ist diese Nacht immer noch, jedoch aus einem ganz anderen, viel belastenderem Grund. Mir behagt der Gedanke nicht, dass sich abermals ein Jahr zu meiner Lebenschronik hinzufügt. Dass ich es erneut nicht geschafft habe, diesem Leben den Rücken zuzukehren.

Schockierend? Für mich nicht. Vielmehr ist es für mich enttäuschend, das Gefühl des Versagens schleicht sich in meine Gedanken und alles, woran ich denken kann, ist der Wald. Der Ort, an dem ich es immer tun wollte, an dem ich gehen wollte.
Tja, jetzt liegt also wieder ein Jahr hinter mir. Ich atme, ich lebe, ich wandle immer länger auf dieser Erde und das ist nichts, woran ich mich erfreuen könnte.

Rückblickend auf mein Leben, muss ich sagen, dass ich nichts wirklich erreicht habe. Sooft habe ich versagt, habe gefehlt, etwas zerstört, mich schlecht verhalten. All das ist nichts, auf das ich stolz sein könnte.

Mit welchem Recht verweile ich also auf dieser Erde? Wie begründe ich, dass ich leben darf, wenn ich doch so vieles falsch mache, wenn es nichts gibt, auf das ich stolz sein könnte? Wieso lebe ich, wenn ich doch wie ein Virus für diese Menschheit bin? 


Wolkentänzerin

Sonntag, 26. August 2012

Die Treppe ins Nichts

Ein jeder einzelner Tag verstreicht, er verblasst und als Endprodukt bleibt bloß die Erinnerung. Ich stehe morgens auf und versuche die Pläne des Tages annähernd zu erreichen, umzusetzten. Mein Ziel, das Abitur, nichts weiter.
Ob ich das schaffe? Ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Zur Zeit fühle ich mich sehr kraftlos, jeder Schritt fällt schwer. Am liebsten würde ich mich vor dieser Aufgabe, vor dieser Herausforderung drücken, einfach verschwinden, wie ein jeder meiner Tage es tut.

Es gibt Momente, da fühle ich mich ansatzweise gut, ein Lächeln schleicht sich auf meine Lippen, doch zack ist es auch schon wieder weg. Ich kann nicht nachvollziehen, wo es hingegangen ist; zurück bleiben die schwarzen toten Gedanken. Mein Geist wird mit jeder Sekunde schwacher und mein Umfeld verschwimmt.
Dann bin ich wieder da, wo ich angefangen habe: Einsam und verzweifelt. Fragend nach dem Sinn dieses meines Lebens.

Ich schreite durch mein Leben, klammere mich fest, an dünnen Schnüren. Wahrlich, groß ist die Angst, diese dünnen Fäden könnten reißen und ich ins Nichts fallen.
Mein Weg scheint unendlich lang, kein Licht ist in Sicht.
Mir wurde gesagt, hätte ich den ganzen Tag etwas zu tun, so würde ich nicht allzu viel nachdenken. Das mag alles seine Richtigkeit haben, doch was ist die Quintessenz daraus?
Ich gehe gedankenlos, leer, innerlich tot durch mein Leben. Gehe meinem Alltag stumpf nach, erledige das, was von mir gefordert wird, ganz gleich, ob diese Forderungen von anderen oder von mir selbst ausgehen. Ich erledige sie, ohne wirklich über deren Tragweite nachzudenken.

Bloß eine Stunde in der Woche setze ich mich intensiv mit mir und meiner Geschichte auseinander. Ich gehe zur Therapie und lerne etwas über mich selbst. Wie ich selbst dazu stehe? Eine gute Frage.
Diese eine Stunde fördert so vieles ans Tageslicht, von dem ich niemals etwas gewusst habe, was ich verdrängte oder etwas, über dessen wahre Größe ich mich selbst stets belogen hatte.
Verlasse ich nach 50min die Praxis, fühlt es sich an, als wäre eine jede Wunde aufgerissen, alles brennt und ich ertrinke förmlich an meiner Einsamkeit. Meine Kraft ist gänzlich verschwunden, und ich würde am liebsten auf den Boden sinken und schreien, weinen, schluchzen, fluchen. Ich bin wütend, möchte gehen, dieses Leben hinter mir lassen. Die Einsamkeit schleicht sich immer weiter hoch, niemand kennt meine wahren Empfindungen und das lässt mich innerlich sterben.

Die Erwartung, die an mich gestellt wird, ist, dass ich mein Leben, wie ein normaler Mensch meines Alters, führe. Mein Abitur mache, glücklich bin.
Dafür brauche ich Kraft. Ich brauche Kraft, um diesen perfekten Schein zu wahren. Fragt mich jemand nach meinem Gemüt, so sage ich, es gehe mir gut. Alles sei super, kein Grund zur Sorge.
Keine Äußerung davon ist wahr, meine Seele schwindet von Tag zu Tag mehr und mehr in die pechschwarzen Tiefen des Todes.

Es wird erwartet, dass es mir irgendwann besser geht, dass ein Erfolg zu sehen ist. Dass ich die Lebenstreppe täglich eine Stufe hinaufklettere. Die Wahrheit ist jedoch, dass ich tagtäglich eine Stufe hinabfalle. Meine Knie sind aufgerieben, Blut klebt an meinen Beinen und nichts von diesem Schmerz kann ich fühlen. Ich sehe bloß, dass ich hinabsinke, in einen immer bekannter werdenden Abgrund.

Wenn du alle Optionen kennen würdest, wüsstest, dir geht die Kraft aus, würdest du nicht auch über das Geländer in Richtung Nichts springen?


Wolkentänzerin

Freitag, 24. August 2012

"Alle eure Dinge...

...lasset in der Liebe geschehen"(1. Korinther 16,14)


Jeden Tag, den ich anfange, rufe ich mir diesen Satz in Erinnerung. Ich lebe, ich soll leben und wenn ich das tue, dann möchte ich, dass mein Leben einen Sinn hat, dass ich anderen Menschen helfen kann.

Ich würde gerne so viele Menschen beschützen, würde sie gerne vor Schaden bewahren.
Wie gerne würde ich all die jungen Mädchen retten, die in eine Beziehung gingen, die ein unendlich schreckliches Ende fand. So gerne würde ich ihnen helfen, würde sagen, ihr seid nicht allein, ich weiß, wie es sich anfühlt. Ich würde alles geben, damit ich ihnen ihren Schmerz nehmen könnte.

All den Frauen, die in schlimmen Ehen stecken, würde ich gerne helfen. Ich würde sie gerne vor Brutalität schützen. Sie überreden sich scheiden zu lassen, ihnen und ihren Kindern zu liebe. Ich würde den Kindern gerne sagen, dass es nicht ihre Schuld sei, dass sie nichts dafür können, dass sie nicht alleine sind.

Ich würde gerne alle Suizidgefährdeten retten, ihnen ein Licht sein. Mit aller Kraft versuchen, sie davor zu bewahren, diesen letzten endgültigen Schritt zu gehen. Ihnen ein bisschen Freude, in ihr dunkles Sein, schenken, sie an die Hand nehmen und mit ihnen zurück ins Leben gehen. Sagen, dass diese Welt unendlich schön ist, auch wenn ich dabei selbst die größte Lügnerin auf dieser Welt wäre, ich würde es sagen, damit eine jede Seele bleibt, weiterlebt.

Solange ich all diese Dinge noch nicht erreicht habe, werde ich jeden Tag aufstehen und versuchen eine jede Tat aus Liebe zu tun, einer jeden Seele zu helfen, die auf dieser Erde ihren Weg geht.  Denn, wenn die Liebe nicht mehr auf dieser Welt verweilen würde, so wäre sie wirklich nur ein dunkler schrecklicher Ort.

Die Liebe ist das einzige, das sich vermehrt, wenn man es teilt!


Wolkentänzerin

Donnerstag, 23. August 2012

Ich bin wie...

... eine Krankheit, ich darf nicht unter normale glückliche Menschen gehen. Zu groß ist die Gefahr, ich könnte sie infizieren. Mit meiner düsteren Stimmung, mit meinen dunklen Gedanken anstecken.
So verstecke ich mich vor ihnen, damit mich ja keiner finden kann. Ich möchte niemanden mit hier runter ins Dunkle ziehen. Also gehe ich in den Wald, hänge meinen Gedanken nach, finde Ruhe in der Natur. Außerdem bin ich dort dem Tod etwas näher, kann ihn förmlich spüren. Anders, als Außenstehende nun denken mögen, hat es für mich nichts bedrohliches. Vielmehr etwas vertrautes, bekanntes. Ich fühle mich rundum wohl.

Seit ich mich gestern einer neuen Herausforderung gestellt habe, zieht es mich mit ganzer Kraft in den Wald. Mein Wunsch nach Ruhe, nach Frieden wächst und wächst stetig an.
Es ist so anstrengend, den ganzen Tag über eine perfekte Fassade aufrecht zu erhalten. Niemand soll sehen, welche Dunkelheit ich mit mir herumtrage. Zwar gefällt es mir, mich mit Bildung abzulenken, da ich sehr wissbegierig bin, so spüre ich abends jedoch, wie erschöpft ich dann bin, wie kraftraubend, dieses Unterfangen für mich ist.

Dann gehe ich in den Wald und die Welt steht für mich still, keine Belastungen, keine Angst, keine Bedrohung; nur Stille und Natur. Keine Ahnung, wie lange ich diesem inneren Druck standhalten kann, ich habe so lange gekämpft, bin bis hierher gekommen und doch keimt kein Hoffnungsschimmer in mir auf.
Ich bin ratlos, kraftlos, zerstörerisch. Ich rauche, trinke, ritze. Mein Lebenswandel ist wirklich kein vorbildhafter, und doch gehe ich meinen Weg immer weiter.
Fühle tagtäglich den Schmerz, trage ein aufgemaltes Lächeln und bemühe mich, die Erwartungen, die an mich gestellt werden, zu erfüllen.

Ich wandle auf Erden, weil es Menschen in meinem Umfeld gibt, die mich nicht gehen lassen wollen. Die sagen, dass ich es schaffe, die sagen, ich solle doch nur vertrauen.
Wenn es alles so einfach wäre, ich wäre so unbeschwert. Manchmal brauche ich einfach jemanden, der da ist. Der nicht sagt, dass das alles schon seinen Weg gehen wird, dass ich das schon schaffen werde. Ich möchte manchmal einfach jemanden, der meine Ängste ernst nimmt, der einfach mal nur neben mir sitzt und zuhört. An den ich mich anlehen kann, damit ich nicht mit einer Rasierklinge in den Wald laufen muss. Aber vielleicht ist das, ja auch einfach zu viel erwartet.

Wer kann schon verlangen, dass es jemanden gibt, der sich dann Zeit nimmt, wenn es am Schlimmsten ist?



Wolkentänzerin

Dienstag, 21. August 2012

Montag, 20. August 2012

Letzter Impuls?

Super Sache, meine Mutter hat sich mal wieder dazu entschieden, mich anzuschweigen. Eben hatten wir eine Auseinandersetzung. Dazu muss gesagt werden, dass in unserer Familie Konflikte nicht mit Worten geregelt werden, man zeigt dem anderen einfach seine Verachtung. Ich habe schon oft versucht mit meinen Eltern zu reden, Konflikte verbal zu lösen. Ich verachte Gewalt, ob physische oder psychische. 
Doch keine Chance: Sofort artet ein solches Gespräch aus. Meine Eltern blocken ab. Am Ende heißt es wieder aus mir sei ein schlechter Mensch geworden.

Ist meine Mutter mal nicht mit meiner Handlungsweise zufrieden, so zeigt sie mir das sofort. Sie lässt mich fühlen, dass ich unzulänglich bin und sie es anders gemacht hätte. Ist es zu viel verlangt, sich zu wünschen, dass sie einmal meine Herangehensweise akzeptieren könnte?

Sie sagte nur: "Wir sollten uns erstmal aus dem Weg gehen. Ich ertrage Dich zur Zeit nicht". Nichts neues eigentlich, oft sagte sie auch, ich sei nicht mehr ihre Tochter. Also eigentlich eine harmlosere Aussage. Trotzdem: Ein Schlag mitten ins Gesicht. Ich selbst fühle mich unendlich einsam, habe das Gefühl als würde ich ertrinken. Meine Suizidgedanken sind in unvorstellbarem Maße präsent, sie schreien sich quasi die Seele aus dem Leib.
Und sie selbst sagt, sie würde mich nicht ertragen. Am liebsten hätte ich gesagt: "Du, ich ertrage mich selbst nicht". Doch dann hätte sie nur gesagt, ich solle mit dem Mist aufhören. Ich würde das ja eh nur sagen, damit sie milder gestimmt würde. Wenn ich mal geweint habe, weil mein Vater mich angeschrien hat, dann sagte sie: "Hör auf zu weinen, das zieht bei uns nicht." Seither weine ich nicht mehr vor ihr. 

Also sitze ich jetzt hier und weiß, dass wenn ich dieses Schweigen brechen will, dann muss ich mich bei ihr entschuldigen, muss auf die Knie fallen und um Verzeihung bitten. Aber darauf habe ich keine Lust mehr und auch nicht die Kraft.


Mein Leben entgleitet mir zunehmend. Ich fühle mich verdammt einsam und sinke tiefer in die Fluten des Verschwindens.
Vielleicht sollte ich dankbar sein, für diesen letzten Impuls.



Wolkentänzerin




Sonntag, 19. August 2012

The Police - Message in a bottle


Just a castaway, an island lost at sea, oh
Another lonely day, with no one here but me, oh
More loneliness than any man could bear
Rescue me before I fall into despair, oh

I'll send an S.O.S. to the world
I'll send an S.O.S. to the world
I hope that someone gets my
I hope that someone gets my
I hope that someone gets my
Message in a bottle, yeah
Message in a bottle, yeah

A year has passed since I wrote my note
I should have known this right from the start
Only hope can keep me together
Love can mend your life
Or love can break your heart

I'll send an S.O.S. to the world
I'll send an S.O.S. to the world
I hope that someone gets my
I hope that someone gets my
I hope that someone gets my
Message in a bottle, yeah
Message in a bottle, yeah
Oh, message in a bottle, yeah
Message in a bottle, yeah

Walked out this morning, I don't believe what I saw
Hundred billion bottles washed up on the shore
Seems I'm not alone at being alone
Hundred billion castaways, looking for a home

I'll send an S.O.S. to the world
I'll send an S.O.S. to the world
I hope that someone gets my
I hope that someone gets my
I hope that someone gets my
Message in a bottle, yeah
Message in a bottle, yeah
Message in a bottle, oh
Message in a bottle, yeah

I'm sending out an S.O.S.
I'm sending out an S.O.S.
I'm sending out an S.O.S.
I'm sending out an S.O.S.
...

Wolkentänzerin

Friedhofsbesuch

Was eine Nacht, nicht mal drei Stunden Schlaf bekommen. Mein Kopf hat keine Ruhe gefunden. Die grausamen Erinnerungen folgten mir bis in meine Träume.
Ich bin erschöpft und so furchtbar müde, aber ich kann nicht schlafen.

Heute abend muss ich auf den Friedhof. Die Mutter meines besten Freundes schafft es nicht hinzufahren. Doch bei dem Wetter müssen die Blumen gegossen werden. Also mache ich das.
Ich mag diesen Ort nicht. Sobald ich dort bin, sehe ich diesen schwarzen Donnerstag und den unheilvollen Freitag vor meinem inneren Auge, als sei es gestern gewesen.

Sobald ich dort bin, fühle ich eine wohlbekannt Kraft in mir. Sie zieht mich tiefer hinab, ich stelle mir vor, wie es wäre, dort zu liegen und eine erfüllende schmerzstillende Ruhe breitet sich in mir aus. Meine Suizidgedanken werden stärker und ich entwickle den Wunsch mich einfach neben ihn zu legen und nie wieder aufzustehen.

Ich setze mich immer vor sein Grab und schaue es bloß schweigend an. Mit ihm reden kann ich nicht, zu groß ist der Schmerz, wenn ich mir vorstelle, dass er sich unter der Erde, tot in einer Kiste liegend, befindet. Er ist in meiner Vorstellung nicht mehr der Junge, der lachend durch die Schule spazierte. Er ist der Junge, der im Wald sitzt, um sein Leben kämpft und verliert. Immer und immer wieder spielt sich das Szenario vor meinem inneren Auge ab.

Vor zwei Jahren stand ich vor der Entscheidung, ihn mir noch ein letztes Mal anzuschauen oder ihn so in Erinnerung zu behalten, wie ich ihn kannte. Eine Freundin erzählte, dass sein Kiefer gebrochen werden musste, ein Resultat der Leichenstarre. Die reine Vorstellung an seinen toten Körper reichte mir jedoch schon und ich verzichtete darauf. Heute frage ich mich, ob es nicht besser gewesen wäre, ihn mir anzusehen. Mit seinem wirklichen Tod konfrontiert zu werden. Nicht mehr die Chance zu besitzen, sagen zu können, das alles war ein Traum, ich habe ihn schließlich nie wirklich tot gesehen.

Die Bilder, die sich in meinem Kopf von ihm gefestig haben, sind wirklich grausam und mein Herz tobt innerlich, wenn ich daran denke.
Doch sitze ich da auf dem Friedhof, dann erscheint es mir so vollkommen. Dann beneide ich ihn um seine Ruhe, seinen Frieden. Meine Seele schreit jedes Mal, ich solle doch gefälligst dableiben, ihr ihre verdiente Seelenruhe geben.
Wahrlich, an diesem Ort steht die Zeit für mich still und der Wunsch, nach einem solchen dauerhaften Zustand, wächst mit jeder Minute, die ich mich dort befinde.




Wolkentänzerin

Sternenhimmel


Ich liebe es, nachts an mein Dachfenster zu treten und in den Sternenhimmel zu blicken. Wo bekommt man mehr Kraft, als in der Perfektion der Natur? Die unendlichen Weiten des Himmels, die glitzernden einzigartigen Sterne, der Einklang, in dem sich alles befindet. Dann ist mein Kopf für einen kleinen Moment still, mein Geist ergriffen, von der ihm gebotenen Schönheit.
  Ein jeder Stern dort oben erzählt seine ganz eigene Geschichte und doch ist er längst tot, wenn sein Licht uns auf dieser Erde erreicht. 
Wenn du also denkst, dass du auch schon lange tot bist, innerlich zerfallen, dann erkenne doch, dass dein Licht auch jetzt noch Seelen erreicht und ihnen Kraft schenkt.


Ich warte immer darauf, eine Sternschnuppe zu sehen. Denn es heißt, wenn man eine von diesen wunderbaren Himmelserscheinungen erblickt, dann darf man sich etwas wünschen. Mein Wunsch wäre es, dass einer jeden traurigen Seele, einem jeden Menschen, der sich schon längst für tot erklärt hat, ein unendlich warmer heller Lichtstrahl ins Herz fallen möge. Dass er sieht, er ist nicht allein und es Mächte gibt, die es gut mit ihm meinen. 
Das ist mein Wunsch!

   ...und ich glaube, ich habe gerade eine gesehen.         

Wolkentänzerin

Samstag, 18. August 2012

Es ziehen dunkle Wolken auf...

                                              ...und ich kann nichts dagegen tun. Sie verschlingen mich.

Wolkentänzerin

Aufgeben?

Ich halte ihn nicht aus. Dieser Schmerz übermannt mich. Ein jedes meiner Körperteile tut höllisch weh.
Die Erinnerungen lösen Übelkeit bei mir aus. Ich weiß nicht, wie ich das alles schaffen soll. Die schmerzenden Berührungen, die drohenden, abwertenden Worte, die verachtenden Blicke, die grausamen Taten, ich werde nichts davon los.

Ich schreie in mich hinein, niemand kann diesen Schrei hören. Meine Seele zerspringt.

Mein Blick fällt auf die Dose, die Dose, die ich immer mit mir herumtrage. Sorgfältig gesäubert, liegen zwei Rasierklingen in ihr. Ich nehme eine heraus und mein Blick wechselt zwischen Klinge und meinem Arm hin und her.
Soll ich es endgültig tun? Aber nicht hier. Hier ist nicht der richtige Ort.
Auf meinem Tisch liegen ein paar Briefumschläge, versehen mit Adresse und Briefmarke. Ich brauche sie nur unterwegs einzuwerfen. Ich wäre erlöst und könnte in den Tiefen der Meere verschwinden. 

Wie würdest du dich entscheiden? Wie soll ich diesen Schmerz länger ertragen? Wie soll ich mit diesen Erinnerungen weiterleben?


Wolkentänzerin

Ein kleines bisschen Licht für dich!






Sobald ich mein Zimmer betrete, zünde ich eine Kerze an, in der Hoffnung, ihr Licht möge all die Seelen erreichen, die sich in Dunkelheit befinden.

Befindest du dich in Dunkelheit? Dann sei dir sicher, mein Licht leuchtet für dich! Auch wenn du es nicht siehst, es ist da.



Wolkentänzerin

Die Mauer

Mich umgibt eine hohe dicke Mauer, über die ich nicht hinüber blicken kann. Ich bin eingeschlossen in ihrem dunklen Inneren.
Ich werde wahnsinnig, weil ich hier so einsam bin. Alleine schaffe ich es nicht, über sie hinüber zu springen, sie zu durchbrechen oder niederzureißen.

Einst baute ich diese Mauer, um mich zu schützen. Und ich bin immer noch fest davon überzeugt, dass ich sie brauche. Ich brauche sie, um mich vor Verletzungen, bösen Angriffen und dem Leben zu schützen.

Doch, wie ein, mir sehr wichtiger, Mensch sagte: eine Mauer schließe auch immer Menschen aus. Wie wahr!
Ab und an öffne ich mal ein kleines Türchen in meiner Mauer und lasse einen Menschen in meinen Schutzort hinein, doch so schnell ich das Türchen geöffnet habe, schließt es sich auch wieder und ich bin erneut allein.
Es gibt Tage, da ist meine Mauer höher und Tage, an denen sie etwas niedriger ist.

Es gibt Momente, da komme ich vor das Mauerwerk und fühle mich ein ganz bisschen frei. Dieser Moment wird durch meine Angst jäh zerstört und ich renne zurück, hinein in meine sichere Festung.

Doch hier drin gibt es kaum Möglichkeit, wie ich mich ablenken könnte. Es gibt keine Mauer über mir, keine Decke, die mich vor Regen schützt.
Oft ziehen schwarze Regenwolken auf und fluten meine angeblich sichere Festung. Ich kann dann das Türchen nicht mehr finden und bin kurz davor zu ertrinken. Dann steigt in mir die blanke Panik auf und ich verzweifle. Sehe mich schon tot in diesem Gemäuer liegen. Wer soll mich retten, wenn ich doch niemanden hinein lasse?
Zum Glück schicken mir dann wundervolle Menschen einen warmen Lichtstrahl, der das Wasser so weit verdunsten lässt, dass mein Kopf über ihm ist und ich halbwegs atmen kann.

Ich sitze also hier, in meiner Mauer. Habe mich vor langer Zeit eingeschlossen und komme nicht mehr raus. Sicherlich werde ich in ihr sterben. Denn ein Mensch braucht Nahrung, um zu überleben.

Was würdest du tun, wenn du hinter dieser Mauer gefangen wärst?


Wolkentänzerin

Musik für die Seele





Wenn es keine Worte mehr gibt, die deiner Seele entspringen. Wenn du dich unendlich leer fühlst.  Wenn der Schmerz, den du in dir trägst, dir das Reden verwehrt. Wenn du gefangen bist in dir.











Dann kann Musik manchmal das einzige sein, was dich deine Seele fühlen lässt.







Wolkentänzerin

Freitag, 17. August 2012

Und ich tanze auf den Wolken...





                      ...über dieser Welt und habe meinen Kontakt zu ihr schon fast verloren...


Wolkentänzerin

Ich schließe meine Augen...

... und sehe dich. Du bist immer da, waderst in meinem Geist herum, als wäre er dein Eigentum. Vielleicht stimmt das, vielleicht hast du vor langer Zeit, Besitz von mir ergriffen, hast mich mit deiner Tat zu deiner Spielfigur gemacht.

... und rieche dich. Dieser ekelhaft stechende Geruch geht nicht aus meinem Kopf, jede einzelne Pore kann ihn wahrnehmen. Dein Geruch umhüllt mich wie schwarzer dichter Nebel, in dem man die eigene Hand nicht vor Augen sieht.

... und fühle jede deiner Berührungen. Fühle den Schmerz, den sie bei mir auslösen. Ich fühle deine Hand, als sei sie real. Jeder Quadratzentimeter meines Körpers brennt. Ich kann das Brennen nicht löschen, denn du hast immer noch zu viel Macht über mich. Fühle die Hände um meinen Hals.

... und sehe alles lebhaft vor meinem inneren Auge. Ich sehe das Zimmer, sehe, was du tust. Ich kann nicht fliehen, ich liege nur da. Ich sehe dich, immer nur dich.

... und kann jedes deiner Worte hören, kann hören, wie du mir drohst. Ich höre, wie du all die schrecklichen Dinge sagst. Ich höre dich nur all zu deutlich.

Ich öffne die Augen und erblicke die Reflexion meines Spiegelbildes. Und dann begreife ich, dass ich noch immer nicht aus diesem Albtraum aufgewacht bin und es wohlmöglich auch niemals werde.

Wolkentänzerin


Jene Samstage...

Wieder einer dieser Samstage. Ich glaube ich war elf, plus minus ein zwei Jahre. Grade war ich dabei in meinem Zimmer den wöchentlich angeordneten Zimmerputz zu erledigen, als ich von unten hörte, wie meine Eltern mal wieder in einen heftigen Streit, über irgendeine Belanglosigkeit, gerieten. Das Resultat von Überarbeitung und unerfüllten Lebenswünschen.
Ihre Auseinandersetzung artete wie immer sehr schnell aus. Ich konnte in meinem Zimmer jedes Wort kristallklar vernehmen und wie so oft, wusste ich nicht, was ich tun sollte. In mir breitete sich eine wohlbekannte Angst aus...

Sooft hatte ich meine Mutter, auf dem Badezimmerboden sitzend, gefunden, ihre Hände unter Tränen reibend. Schluchzend sagte sie, es gehe ihr gut. In Ausnahmefällen sagte sie auch, dass es jetzt genug sei, dass sie sich scheiden lassen würde und fragte mich mit Tränen angefüllten Augen, zu wem ich ziehen wolle. Auf diese Frage konnte und wollte ich ihr keine Antwort geben. Beide waren keine Unschuldslämmer: mein Vater überschritt in vielerlei Hinsicht Grenzen, meine Mutter bestrafte mich häufig mit tage oder wochenlangem Schweigen. Also lösten beide Optionen bei mir keine Freudenschreie aus.
Es zerriss mir jedoch das Herz zu sehen, wie meine Mutter schutzlos dort saß. Kein Wort, keine Geste meinerseits konnte etwas an ihrem Leid ändern. Oft setzte ich mich einfach zu ihr und schwieg mit ihr.
Nach einer gewissen Zeit, in der sie sich gekonnt ignorierten und nur über uns miteinander kommunizierten, rauften sie sich zusammen und am Ende gab es ein Gespräch mit uns Kindern, in dem uns erklärte wurde, dass wir im Grunde die Schuld daran hätten. The same procedure as every week.

...aus dem Keller schallte die Stimme meiner Mutter nach oben, wie sie meinem Vater an den Kopf knallte, wir Kinder wären ihm doch total egal, was wüsste er schon über uns. Mir lief es kalt über den Rücken...

Mein Vater arbeitete täglich 13-14Stunden und wenn er wieder kam, war er verständlicher Weise erschöpft und müde. Es tat mir schon weh, dass ich so wenig von meinem Vater hatte, er so wenig über mich wusste. Doch so war es nun mal, in meinen Augen hieß das nicht, dass wir ihm egal waren.

...Dann hörte ich ein lautes Schreien von unten und eine Zeit lang herrschte unheilvolle Stille. Ich wusste instinktiv, dass was passiert sein musste. Die Haustür wurde geöffnet und mit aller Kraft wieder zugeschlagen. Ich stand wie angewurzelt in meinem Zimmer, wie ein Käfer, der sich tot stellt.
Mein Vater ging die Treppe auf und ab, öffnete die Haustür und fuhr das Auto vor dir Tür.
Eine Stunde verging, bis er meine Brüder und mich nach unten rief. Er erklärte, was passiert war:
Er hatte die Kontrolle verloren und meine Mutter gewürgt, sie fast umgebracht.
Mir wurde schlecht, mein Vater hätte meine Mutter um ein Haar ermordet.
So standen wir da und mein Vater fragte, ob es ok, sei, wenn er jetzt erstmal für eine Zeit über wegfahren würde, zu seiner Mutter ziehe, bis sich die Dinge geregelt hätten. Das erste Mal, das zählte, was wir fühlten und dachten. Wir sagten, dass es in Ordnung und wahrscheinlich das Beste sei.
Dann fing er an, davon zu reden, dass das Auto auf meine Mutter zugelassen sei und sie ihn des Klauens bezichtigen könnte. Trotzdem stieg er in das Auto und war weg.

Meine Mutter war mit ihrer besten Freundin irgendwo hingefahren, weit weg von zu Hause. Also stand ich da und wusste nicht wohin mit mir. Bei meinen zwei und vier Jahre älteren Brüdern fand ich keinerlei Trost, es kam mir vor, als würde sie das ganze Spektakel kalt lassen. Heute denke ich, dass sie vielleicht einfach selbst überfordert mit dieser Situation waren.

Ich verkroch mich in mein Zimmer und weinte den ganzen Tag durch. Das war zu viel für mich, wie konnte es so weit kommen, dass mein Vater meine Mutter fast umgebracht hätte? Ich wünschte mich an einen anderen Ort, ich wollte so weit weg sein, wie es nur ging.

Irgendwann kam meine Mutter wieder, sie regte sich schrecklich auf, weil mein Vater ohne ein Wort verschwunden war. Sie würde ihn zurück und in Schutz nehmen, egal was noch passieren würde, das war meine bittere Erkenntnis dieses Tages.

Am späten Abend bekam ich eine „gute-Nacht-Sms“ von meinem Vater, es zerriss mich innerlich. Dieser Tag veränderete mein Wesen, ich war nicht mehr der Mensch, der ich noch am morgen gewesen war.

Ein paar Tage später war mein Vater wieder zu Hause und der Deckmantel des Schweigens wurde ausgebreitet, die Schuld bei uns abgeladen und sie fielen nach und nach in die alten Verhaltensmuster zurück. 
Als ich meine Mutter mal darauf ansprach, sagte sie nur: "Eine Ehe ist ein ständiges Vergeben und Vergessen." Und ich stelle mir heute die Frage, welchen Preis wir dafür bezahlt haben.



Wolkentänzerin


Donnerstag, 16. August 2012

Wie Alice im Wunderland

Ich bin in eine Welt gestolpert, die mir so fremd erscheint; ich habe hier keine Orientierung, weiß nicht was ich tu.
Manche reden davon, ich hätte einen Auftrag, doch mir scheint, als würden sie sich irren. Ich bin nicht die, für die sie mich halten.
Ich bin doch bloß in diese beängstigende Welt hineingestolpert. Warum bin ich hier?

Auf meinem Weg begegne ich vielen, deren Wesen sich mir nicht recht erschließen wollen. Sie reden, meiner Auffassung nach, wirr, ihre Aussagen haben keinen Sinn. Doch sie sind glücklich damit. Sie genießen ihr schlichtes einfaches Leben in vollen Zügen. Beneidenswert.
Ich treffe Menschen mit einer gewissen Priese Wahnsinn und ich schließe mich ihnen an. Eine Priese Wahnsinn hilft mir, in dieser verrückten Welt zurecht zu kommen, zumindest etwas.

Mein größtes Problem ist, dass ich nie die Gestalt habe, die passt. Ich bin zu groß oder zu klein, doch nie passe ich einfach mal. Ich verändere meine Gestalt, um meinen wunderlichen Weg weitergehen zu können. Warum ich das tue, das weiß ich nicht genau. Am Ende weiß ich nicht mal mehr, welche Ursprungsgestalt ich hatte, wie groß oder klein ich gewesen bin. Ich habe es, durch das andauernde Verändern, vergessen.

Naja und dann muss ich mich noch mit einer intreganten Königin auseinandersetzen, die mich nicht in dieser Welt haben will. Die auch denkt, dass ich hier falsch sei und mich am liebsten mit in ihr finsteres düsteres Reich nehmen möchte. Einer meiner Wegbegleiter ist schon ein Opfer ihrer schicksalhaften Machtführung geworden.

Aber vielleicht, ja ganz vielleicht, werde ich es eines Tages schaffen, den Jabberwocky zu besiegen und die Welt, die ich bis dahin hoffentlich meine nenne, von diesem Schrecken zu erlösen.
Wahrscheinlicher ist jedoch, dass ich eines Tages aufwache und dieser Welt gänzlich entronnen bin...

Wolkentänzerin




Du...



Du bist wie eine tote Rose,
deren Blüten schon lose,
die Dornen noch stechen,
um sich an uns zu rächen.

Wie die untergehende Sonne,
mit ihrer schwindenden Wonne.
Die Sonne, die einst gewacht,
uns nun lässt, in bitterer Nacht.

Wolkentänzerin

"Mir stehen die Tränen bis hier."

Auf dem Boden lagen zwei DinA2 Blätter, vollgeschrieben mit verschieden farbigen Eddings. Die Bögen waren in unterschiedliche Bereiche unterteilt: Situation, Verhalten, körperliche Reaktion, Emotionen/Gedanken, Ressourcen, auslösende Faktoren und unterhaltende Bedingungen.
Jede Kategorie war reichlich ausgefüllt, mein Leben war verpackt in sieben Bereiche.
Die Frage, die mein Psychologe an mich richtete, lautete: „Was glauben Sie, wie konnte sich bei Ihnen eine Depression bilden? Was ist Ihre Geschichte?“
In meinem Hals bildete sich sofort ein dicker Kloß. Ich bekam Panik, unter keinen Umständen wollte ich etwas von den schlimmen Erlebnissen erzählen, ich blickte hinab auf die Kategorie „auslösende Faktoren“ und da standen sie, die Ereignisse, die mich bis hierher getrieben hatten, die mir auf meinem Lebensweg auferlegt wurden. Ich schluckte und sagte, dass die Begriffe nicht umsonst in dieser Spalte ständen und mein Therapeut grinste. Ich bin eine Meisterin im Schweigen und in schwammigen Äußerungen. Bloß nicht zu viel sagen.
Irgendwie schaffte er es dann aber doch und ich riss mein Leben in groben Zügen an, angefangen in meiner Kindheit, über meinen ersten Freund, bis hin zum Suizid meines besten Freundes. Einige der Lebensphasen, die mich nachhaltig geprägt hatten.

Am Ende sagte mein Therapeut, ihm würden die Tränen bis auf die Höhe seiner Nase stehen und es täte ihm leid, dass mir das alles widerfahren sei. Er sagte zudem, dass sich das alles sehr einsam anhöre und es so scheine, als hätte niemand auf das kleine Mädchen aufgepasst, als wäre es stets allein gewesen.
Ein Schlag in mein Herz. Zum einen war ich perplex, wie konnte ein außenstehender objektiver Zuhörer mehr für mein Leben, für meine Geschichte empfinden, als ich es im Stande war zu tun? Wie konnte es ihn zu Tränen rühren, wenn bei mir nicht eine einzige bittere Tränen seinen Weg zu meinen Augen fand? Wie konnte ich zu so einem emotionslosen kalten Wesen geworden sein?
Zum anderen war für mich unverständlich, wie es ihm leid tun konnte, er hatte schließlich nichts damit zu tun, er war bloß Zuhörer und ich fand es unangebracht, für mein Leben Mitleid zu fühlen. Ich selbst hatte mir stets verwehrt, traurig zu sein. Ich habe mir nicht das Recht zugesprochen, das Recht eine Depression haben zu dürfen. Wie ich erfuhr, ist das eine Facette meines ausgefeilten Selbstschutzes.
Darüber hinaus tat es weh, es tat weh, dass jemand sagt, dass niemand auf dieses kleine Mädchen aufgepasst hat. Es tat mir für das Mädchen leid, doch paradoxer Weise nicht für mich. Es fühlte sich an, als wäre das nicht ich und doch wusste ich tief in mir drin, dieser Mensch, das bin ich. Ein riesiger Schmerz breitete sich in meinem Körper aus und ich hatte das Gefühl keine Luft zu bekommen.

Mein Therapeut sagte am Ende der Sitzung, dass egal welche Gefühle sich in den nächsten Tagen äußern könnten, ich solle sie annehmen, von Trauer, über Wut bis hin zur Verzweiflung.
Ich bin äußerst wütend, wütend, dass ich in dieser Situation bin. Wütend über meine schreckliche Einsamkeit, die ich verspüre, die mir meinen Atem abschnürt, die mich erdrückt. Ich bin wütend auf mich selbst, weil ich nicht fähig bin, meine wahren Gefühle zu empfinden, zu dominant die Angst vor einem möglichen Kontrollverlust. Ich bin wütend und einsam und diese Mischung ist, offengestanden, unerträglich.
Doch weißt du, was absolut zermürbend ist? Diese Wut äußert sich in kompletter Leere und Abgeschlagenheit.


Wolkentänzerin

Mittwoch, 15. August 2012

Wer bin ich?

Diese Frage stelle ich mir wirklich sehr häufig. Bis zum jetzigen Zeitpunkt habe ich keine zufriedenstellende Antwort darauf gefunden und ich denke, dass das für eine elendig lange Zeit noch so bleiben wird.

Viele Menschen auf dieser traurigen Welt finden in ihrem gesamten langen Leben nicht die Antwort auf diese Frage. Sie laufen durch ihr tristes Leben, gehen ihrer harten Arbeit nach, kümmern sich um ihre gestressten Familien und am Ende des Weges gehen sie in den ungewissen Tod.

Ich mag vieles sein, doch bin ich keineswegs kopflos. Ich nehme mein Umfeld wahr, ob ich Situationen, Worte und Blicke immer richtig deute, sei dahin gestellt, doch ich kann mit Fug und Recht behaupten, nicht kopflos zu sein.
Die Frage, die sich mir aufdrängt, ist, ob es vielleicht manchmal besser ist, kopflos zu sein und sein Leben lang dahin zu vegetieren.
Im Grunde ist diese Lebensführung genauso verwerflich, wie jene, die ich praktiziere. Mir wurde mein Leben geschenkt und ich bin nicht fähig, es mit dem nötigen Respekt zu wahren, es mir zu erhalten.

Ich frage mich, wer dieses Ich ist, zu was es bestimmt worden ist und was mir auf meinem Weg noch geschehen soll.
Keine Ahnung, ob überhaupt irgendeine Seele auf diesem riesigen Planeten weiß, wer sie ist und was sie wirklich hier tut.

Mein Streben gilt nicht dem Geld, nicht der Gewalt, nicht der Politik. Mein Streben gilt dem Versuch, irgendwann einmal leben zu wollen, aus vollem Herzen. Wer weiß, vielleicht werde ich dieses, für mich, hohe Ziel niemals erreichen. Vielleicht muss mich bald jemand vom Boden kratzen, weil ich von einem Haus gesprungen bin.

Es ist so anmaßend und falsch zu sagen, dass man sterben will, doch was ist, wenn das mein vorgeschriebener Weg ist? Was ist, wenn ich in meinem vollkommenen Wesen, eine Suizidantin bin? Wie soll man diese aufkeimende Angst einem Außenstehendem erklären?

Soll ich auf meine Eltern zugehen und sagen: "Hey ihr Lieben, ich weiß jetzt, wer ich bin. Ich bin eine geborene Suizidantin". Sie würden mich für verrückt halten, sagen, dass das nicht wahr sei, die Augen verdrehen oder sogar losschluchzen.
Diese Angst wabert wie ein dunkles stickiges Dickicht um mich herum. Wie eine unausgesprochene Wahrheit, ein tiefes schwarzes Geheimnis.

Die Frage ist, bleibe ich hier, um anderer Personen Willen oder handle ich egoistisch und erlöse meine gequälte Seele von diesem schwarzen Geheimnis?
Definiert die Antwort auf diese Frage meine Ausgangsfrage, nach der wirklichen Gestalt meines Ichs?

Ein kluger Mann sagte unlängst zu mir, ich sei kompliziert und deshalb könne ich mich oft selbst nicht verstehen. Er hat Recht und das ist ein verflixter Faktor, der mir die Antwort auf die Frage, nach meiner wahren Identität, verwehrt. Wie soll ich wissen, wer ich bin, wenn ich mich selbst nicht verstehen kann?

Wolkentänzerin

Wenn Erinnerungen zurückkommen,...

...die du für immer vergraben wolltest

 Ich habe, vor nun schon einer geraumen Zeit, ein verhängnisvolles Paket gepackt, mit beängstigenden Erinnerungen, grausamen Gefühlen, in der Nase stechenden Gerüchen und kaum ertragbaren Empfindungen. Ich habe es mit so viel Klebeband zugeklebt, wie ich finden konnte und dann brachte ich es zu einem See und versenkte es. Ich sah zu, wie das verhasste Paket in den Tiefen des sumpfigen Sees verschwand und ich war mir sicher, dass der Inhalt mich niemals wieder erreichen würde. Ich brachte im Laufe der Zeit mehrere solcher grässlicher Pakete auf die gleiche Weise zum Verschwinden.
Seither fühlte ich mich zwar absolut leer, doch war das immer noch besser, als solche Empfindungen ertragen zu müssen.

Dann begang ich den Fehler und startete eine Therapie. Und schwupps, da lagen auf einmal die Pakete vor meinen Füßen. Das Klebeband hatte sich komplett zersetzt und ich stand vor der schweren Entscheidung, sie erneut zu verpacken und zu versenken, in der Hoffnung ein paar weitere gefühlsleere Jahre vor mir zu haben, oder die Pakete anzunehmen und mich mit diesen dunklen Gefühlen auseinander zu setzen.

Somit trage ich nun stets einige Pakete mit mir rum. Allein äußerlich sind sie nicht schön anzusehen und ihr Inhalt ist noch viel hässlicher. Jede zweite Woche ungefähr öffne ich ein Paket und hole ein Detail, einen Geruch, ein Gefühl hervor und es wird zu einem Teil von mir. Es krallt sich an mir fest und nimmt meinen gesamten Geist ein, beschmutzt meine Seele. Es lässt mich erzittern, weinen, schreien, verstummen. Es lässt mich Suizidgedanken entwickeln, die so grausam sind, dass ich sie am liebsten nie gedacht hätte.

Jedes Paket ist noch reichlich gefüllt und mir graut jedes Mal davor, etwas aus einem dieser sumpfigen Pakete zu holen.

Ich merke, wie der Inhalt mein Wesen verändert, wie ich immer schwacher werde. Ich habe die Pakete nicht umsonst im tiefen, alles verschlingenden See versenkt. Ich war damals nicht bereit diese Gefühle, Gerüche, Empfindungen zu fühlen und ich weiß nicht, ob ich es heute bin. Aber wer soll es wissen, wenn nicht ich?

Ich bin die Wolkentänzerin und trage immer ein paar Pakete mit mir rum. Pakete, bei denen der bloße Gedanke an sie, mir schon die gesamte Kraft raubt. Aber ein jedes Paket gehört zu meinem Leben und es ist unendlich schwer, das zu akzeptieren.

Wenn du die Wahl hast, zwischen absoluter Leere und dich zerreißendem Schmerz, wofür würdest du dich entscheiden? Und, wenn du dann die falsche Wahl getroffen hast, wie weit würdest du gehen, um die Alternative zu erreichen?

Wolkentänzerin


Dienstag, 14. August 2012

Nächte,...


 ...,die dir deine letzte Kraft rauben


Es gibt viele Menschen, die auf die Frage, ob und was sie nachts träumen, schlicht und ergreiffend antworten, sie würden nie träumen oder sich einfach nicht daran erinnern können.

Solche Personen finde ich wirklich beneidenswert. Sobald sich die Nacht nähert und es allmählich draußen dunkel wird, beginnt für mich persönlich eine der schlimmsten Phasen des Tages. Ich komme zur Ruhe und habe kaum Möglichkeit meinen Kopf abzulenken. Häufig gehe ich dann noch draußen in der Dunkelheit spazieren, doch fürchte ich mich dort vor nächtlichen Rumtreibern, die nicht ausschließlich positive Dinge in ihren Gedanken mit sich rumtragen. Somit endet mein nächtlicher Spaziergang oft frühzeitig und ich finde mich in meinem Zimmer wieder, eingehüllt in eine Decke.
Ich spüre meinen Atem und wünschte, ich könnte schlafen, sodass die Nacht so schnell, wie möglich, vorbei ist.
Mein Kopf lässt sich nun mal nicht ausschalten und so drehen sich meine Gedanken um die vielen Baustellen meines Lebens. Der Schmerz ist in der Nacht so präsent, dass ich ihn förmlich berühren kann, ihn im Raum schweben sehe, wie ein dunkler Nebel, der mich zu verschlucken droht.
Ich setze mir meinen Kopfhörer auf und schalte eine, für mich, wohlklingende Musik ein. Mit aller Kraft versuche ich dem Text zu folgen, bloß keinen eigenen Gedankengängen nachzugehen, was in der Regel nur sehr kläglich klappt.
Mein Kopf macht, was er will und so werde ich in Situationen zurückgeschickt, die mich erzittern lassen, die mir die Tränen in die Augen treiben. Ich finde mich wieder in Räumen, deren Geruch allein Übelkeit in mir auslöst. Ich reise in vergangene Jahre zurück und sehe Erlebtes so real vor mir. Es ist anstrengend und schmerzvoll.

Manchmal kann ich meinen Kopf in eine andere Richtung leiten, ich kann ihn für einen kurzen Moment steuern. Ich befinde mich dann an einem Strand, fühle den Sand unter meinen Sohlen, spüre den Wind, wie er meine Haut streift. Ich sehe das Wasser, das hohe Wellen schlägt. Meine Füße gehen in seine Richtung und ich merke, wie sich das kalte Wasser an meinem Bein bricht. Mein Weg führt mich immer weiter in die Wassermassen und diese gewinnen allmählich die Macht über mich, ich lasse mich treiben und gleite in sie hinein. Mein Atem setzt aus und ich sinke tiefer, in Richtung Meeresboden.
Ich liege einfach nur da und reise in die Tiefen des Meeres. Oft sehe ich mich dann, als würde ich bloß ein Taucher sein, der das Geschehene beobachtet. Ich sehe, wie ich tiefer sinke und ertrinke. Ganz unbeteiligt und anteilsnahmlos betrachte ich, wie mein Körper langsam verschwindet und ich verblasse. In diesem Moment fühle ich mich verblasst und vollkommen leer. 

Einen kurzen Augenblick später wird die Leere durch Gedankenströme ersetzt und ich erlebe die vielen grausigen Situationen meines Lebens erneut. Sehe Personen, denen ich nie wieder begegnen wollte. Sehe Personen, die ich auf meinem Lebensweg verloren habe.

Irgendwann ist mein Körper dann so müde, dass ich schlafe und auch dann lassen mich die vielen abgespeicherten Bilder nicht in Ruhe. Ich erlebe die bedeutenden Lebensstationen so oft wieder. Sie sind im Schlaf so unendlich real, so unerträglich.

Am Morgen, wenn ich aufwache, fühle ich mich wie gerädert und ich kann jede verhasste Berührung, jede geweinte Träne auf meinem Körper spüren. Fühle mich dreckig, als sei alles grade erst passiert. Ich wünsche mir so oft, ich könnte meinen Kopf einfach ausschalten, für immer. Gedankenlos, auf den Meeresboden zu treibend, sein.



Traumtänzerin

Wenn man einmal versucht hat sich umzubringen,...

...dann wird man es immer wieder versuchen.

Ich versuchte mir das erste Mal das Leben zu nehmen, als ich dreizehn war. Ich bin abends aus dem Haus gegangen und ging in einen nahe gelegenen Wald. Ich setzte mich auf eine Bank und holte meine Rasierklinge raus. Bis dato hatte ich mich noch nie selbstverletzt. Ich zog meinen Ärmel hoch und schnitt mir tief in meinen Unterarm. Ich war erstaunt über das viele Blut, doch anders, als ich erwartete, war es nicht seltsam oder beängstigend. Es fühlte sich normal und gewohnt an.
Ich schaute dem Blut eine Weile zu, wie es meinen Arm hinab lief und ich merkte, dass ich müder wurde, doch auf einmal kamen Fußgänger vorbei und ich drückte reflexartig ein Taschentuch auf mein Handgelenk. Ich lief so schnell ich konnte nach Hause.
Glücklicherweise war Herbst und so konnte ich meine Wunden, die nächsten Tage über, gut verstecken.
Niemand erfuhr etwas von dieser Nacht.
In dieser Nacht begang mein selbstverletzendes Verhalten, das im Grunde nie wirklich weg war, doch phasenweise stärker oder leichter vorkommt. Immer, wenn ich diesen innerlichen Schmerz spürte, kramte ich einen scharfen Gegenstand hervor und schnitt meine Haut auf. Ich konnte fühlen, wie der Druck entwich und es verschaffte mir einen Augenblick Ruhe. Doch dieses Verhalten ist keine Möglichkeit, um einen dauerhaften Entlastungszustand zu schaffen. Vielmehr wird man süchtig nach physischem Schmerz, um den psychischen für einen kurzen Moment zu übertrumpfen.

Nach einiger Zeit reichte mir das sogenannte Ritzen nicht mehr, um mich über Wasser zu halten und ich dachte verstärkt über Suizid nach. Und ich versuchte wieder und wieder mir das Leben zu nehmen. Ich sprach mit niemandem über meine Gefühle und Absichten. Ich fühlte mich einsam, über viele Jahre hinweg.

Es machte mich stets ruhiger und ein kleines Stück befreiteter, wenn ich mir überlegte, dass ich die Möglichkeit hatte, über mein Schicksal selbst zu bestimmen. Wenn ich mir klarmachte, dass ich die Macht hatte, gehen zu können und dem Schmerz endgültig ein Ende zu machen.

Dann kam mein 16. Lebensjahr und ich fasste den Entschluss, dass dieses, mein letztes Jahr sein würde, dass ich nicht weiter gehen würde. Hier einen Schlussstrich zu ziehen.
Doch es kam alles anders: Mein bester Freund nahm sich in jenem Jahr das Leben.
Mir wurde sofort bewusst, dass ich ihm nicht folgen durfte. Noch einen Suizid hätte niemand verkraftet. Der eine war schlimm genug und es wurde mir vor Augen gestellt, was mit den engsten Angehörigen passiert, wenn ein geliebter Mensch Suizid begeht. Ich selbst wurde mit Verlust und Schuldgefühlen konfrontiert. Ein elendiger Teufelskreis, denn die Schuld lässt dich Suizidgedanken entwickeln, doch darfst du nicht gehen, weil das unerträglich für die Angehörigen wäre.
So versuchte ich, mit meiner letzten zur Verfügung stehenden Kraft, am Leben zu bleiben. Das war keine leichte Aufgabe und ich war sehr oft davor, zu gehen und ich weiß bis heute nicht, wie ich das geschafft habe. Es geschafft habe, am Leben zu bleiben.
Suizid ist etwas sehr egoistisches und mir war bewusst, dass ich angesichts der aktuellen Ereignisse, keine andere Möglichkeit hatte, als altruistisch zu handeln.
Es klingt selbst für mich gruselig, doch im Grunde kann man sagen, dass mein bester Freund mir zuvor kam und ich deshalb noch lebe.

Also, wie gesagt, wenn du einmal versucht hast, dir das Leben zu nehmen, dann wird das im Regelfall nicht das einzige Mal bleiben, also versuch es erst gar nicht und widersteh diesem Reiz von Anfang an. Das ist das Beste, was du tun kannst.

Ich versuche es immer mal wieder und zur Zeit häufiger als früher. Doch ich sage dir, es ist schrecklich. Vorallem, wenn es nicht klappt.

Am schlimsten ist das anschließende nach Hause kommen. Im Regelfall weiß niemand, was du getan hast und warum du so unglücklich aussiehst, wenn du zurück kommst. Außerdem ist es bei mir so, dass ich es gut verstecken kann, stets nach dem Motto "Gute Miene zu bösem Spiel".  Doch das alles ist so furchtbar kraftraubend und ich wünsche mir so häufig, dass es doch endlich klappen möge.

Wolkentänzerin




Als würde ein rostiges Messer in meinem Herzen stecken...

Kennst du dieses Gefühl?

Dieses Gefühl, als würde jemand ein rostiges Messer in dein Herz rammen? Dieses Gefühl, dass du kaum Luft holen kannst?
Diesen Schmerz, der nicht aufhören will?

Dann fühlst du dich so, wie ich mich fühle.

So weit ich mich zurückerinnern kann, fühle ich diesen Schmerz. Er ist immer mal leiser, mal lauter. Doch er begleitet mich seit nun schon wirklich zu vielen Jahren. Manchmal fühlt es sich an, als würde eine Person neben mir stehen, als würde dieser Schmerz mich wirklich real begleiten und lachen, wenn ich versuche, ihn loszuwerden.

Es gibt so viele Faktoren, die dazu geführt haben, dass ich diesen ekelhaften Schmerz als steten Begleiter an meiner Seite habe. Ich denke jedoch, dass Gewalt ein große Rolle für diesen Schmerz spielt.
Dieser Schmerz, diese Ohnmacht, die kann sich entwickeln, sie kann jedoch auch von heute auf morgen kommen.
Ein unglaublich schreckliches Ereignis kann einen Menschen verändern und dieser Mensch kann nichts dagegen tun.
Auch ich habe ein solches Ereignis hinter mir, wobei wahrscheinlich nicht nur ein Ereignis zu meiner Geschichte beitrug. Doch ich war nach diesem Ereignis von jetzt auf gleich ein anderer Mensch. Und mir war sofort klar, dass sich das nicht wieder rückgängig machen lassen würde.

Auch schon vor diesem Ereignis fühlte ich diesen innerlichen Schmerz, doch wurde er erst nach diesem einen Ereignis unerträglich und seitdem ist er nun mein höllischer Begleiter.

Ich denke oft an Suizid, um diesen Schmerz loszuwerden, weil er es mir unmöglich macht zu atmen, zu fühlen, zu leben. Er verändert ab und zu sein Wesen. So kann der Schmerz sich durch absolute Leere zeigen oder durch tiefe Traurigkeit, durch innerliches Brennen. Brennen, das man nicht aushält, sodass man sich am liebsten die Haut vom Leib reißen möchte.

Dieser Schmerz macht es mir so unmöglich, leben zu wollen. Ich denke so häufig an Suizid und es macht mich traurig, darüber nachzudenken, doch es scheint mir, als sei das, meine einzige Möglichkeit, um diesen Schmerz zu besiegen. Endlich Ruhe zu finden.

Wenn du das kennst, dann sei dir sicher, du bist nicht allein damit!


Wolkentänzerin